Die
Erfolgsstory – Impfen in der Gynäkologie
Im Frühjahr 1995 erhielt die CC Communication Consulting®
GmbH in Freiburg von dem Impfstoffhersteller Chiron Behring mit Sitz in Marburg den Auftrag, Frauenärzte an das
Thema Impfen heranzuführen. Bis zu dieser
Zeit impften die Gynäkologen gemäß den Mutterschaftsrichtlinien routinemäßig
gegen Röteln. Nach den Richtlinien der kassenärztlichen Vereinigungen konnten
jedoch alle Ärzte, die an der kassenärztlichen Versorgung der Patienten
teilnahmen, die Standardimpfungen nach
den Empfehlungen der STIKO (Ständige Impfkommission) durchführen. Das galt auch
für die Frauenärzte.
Ausschlaggebend für die aktive Aufforderung der
Frauenärzte, sich dem Impfgedanken
zu nähern, waren die zu dem Zeitpunkt bestehenden erheblichen Impflücken,
besonders bei jungen Mädchen und der Aspekt des Nestschutzes. Durch
konsequentes Impfen von Frauen mit
Kinderwunsch erhält das Kind bei einer späteren Schwangerschaft einen optimalen
Nestschutz. Dadurch wird das Kind vor und während der Geburt sowie in den
ersten Lebensmonaten so gut wie möglich vor Infektionskrankheiten bewahrt. Wir
entwickelten eine Aufklärungskampagne unter dem Motto Baby vielleicht – Impfung bestimmt.
Von Anfang an bezogen wir das Präsidium des
Berufsverbandes der Frauenärzte, die Landesvorsitzenden, die Frauenärztliche
Bundesakademie und die deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
in unsere Überlegungen mit ein. Als Ergebnis fand im November 1995 die
Konsensuskonferenz unter der Leitung von Professor Dr. Ernst – Rainer
Weissenbacher, Klinikum Großhadern, München statt. Mit der Veröffentlichung des
Konsensusbeschlusses im Frauenarzt 1 /
1996 startete die Erfolgsstory Impfen
in der Gynäkologie. Die Verantwortlichen sprachen sich dafür aus, dass
Frauenärzte routinemäßig in ihren Praxen Standardimpfungen gemäß STIKO
durchführen sollten. So können Frauenärzte einen wichtigen Beitrag zur
Nachholung bislang versäumter Impfungen leisten.
Seit 1995 haben wir, die CC Communication Consulting®
GmbH, kontinuierlich zusammen mit der AG Impfen des Berufsverbandes der
Frauenärzte das Thema Impfen in der
Gynäkologie weiter entwickelt, seit 2003 mit freundlicher Unterstützung von
Sanofi Pasteur MSD, Leimen. Zuletzt bereiteten wir mit die Einführung der
HPV – Impfung vor: wir legten ein
Konzept zur Ansprache der Töchter in der Frauenarztpraxis vor, entwarfen ein
Trainingsprogramm für ausgewählte
Mandatsträger des BVF und führten den HPV
- Kompetenzteam Workshop durch. Wir bereiteten methodisch und didaktisch
zwischenzeitlich den 5. Nationalen
Impftag der AG Impfen des BVF für 120 Teilnehmer vor.
Als nächsten Schritt nehmen wir Kontakt zu allen
Impfstoffherstellern auf, da neue Impfstoffe in der Entwicklung sind, wie z. B.
die therapeutischen Impfungen gegen Brustkrebs oder auch Gebärmutterhalskrebs.
Frauenärzte sollen von Anfang an in den kontinuierlichen Informationsprozess
involviert werden, um die Fragen der aufgeklärten Patientinnen in den eignen
Praxen beantworten zu können.
Bei der Durchführung der Impfungen kommt es uns vor allen Dingen auf eine gute Qualität an.
In kurzen Abständen ändern sich die Empfehlungen der STIKO zum Beispiel hinsichtlich
neuer Kombinationsimpfstoffe, neuer Indikationen oder geänderter Altersangaben.
Obwohl zwischenzeitlich in einigen Bundesländern auf eine Erlangung der Impfberechtigung
bei Frauenärzten verzichtet wird, hält die AG Impfen des Berufsverbandes der
Frauenärzte die Teilnahme an Grund- und
Refresherkursen für unbedingt erforderlich.
Wir, die CC Communication Consulting® GmbH, entwickeln
seit 1996 die Impfkurse für die
Ärzte und das Praxispersonal. Die Auswertungen der Evaluationsbogen zeigt die Zufriedenheit
der Teilnehmer mit unseren Kursangeboten.